Ein Jahrhunderte altes Herrenhaus, das von Pracht und Macht umhüllt ist und mit einer architektonischen Fusion des Westens und Ostens erbaut wurde, ist das Richmond Castle heute noch in seiner ganzen Pracht erhalten und ein bedeutender historischer Ort, der nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das Richmond Castle war ein Drehort für den international renommierten Film "WATER" von Filmemacherin Deepa Mehta.
Highlights
Übersicht
Ein Herrenhaus, das einst dem Besitz von Don Arthur De Silva gehörte und im frühen 19. Jahrhundert erbaut wurde, steht auch im 21. Jahrhundert als bedeutendes historisches Denkmal, das nun für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Eintrittskarten können erworben werden, und es gibt Personen, die Ihnen eine ausführliche Führung durch das Schloss geben werden.
Don Arthur De Silva (1889-1947) war ein wohlhabender Grundbesitzer und Philanthrop seiner Zeit und der Sohn eines sehr einflussreichen und wohlhabenden Pflanzers. Er schloss seine Ausbildung in Großbritannien ab und blieb auf dem Rückweg in sein Heimatland in Indien stehen, wo er auf seinen Schulfreund traf und vom Palast des Maharajas von Ramnad, Raja Sethupathi, inspiriert wurde. Ihm wurde gesagt, dass er es nicht schaffen würde, diesen zu replizieren, woraufhin er herausgefordert wurde. Er heuerte zwei gute lokale Architekten an, und der Rest ist Geschichte.
Es ist ein prächtiges Schloss, das mehr als 100 Jahre alt ist und einem britischen Kolonialschloss mit exquisiter Architektur ähnelt. Eine mühelose Mischung aus südostasiatischer und europäischer Architektur wurde entworfen; es fasst vier verschiedene Architekturstile zusammen - indisch königlich, die Tradition des zentralen Innenhofs, holländisch-römisch sowie eine leichte griechische Ähnlichkeit. Es steht auf einem weitläufigen Gelände von 42 Acres und ist ein zweistöckiges edwardisches Gebäude mit beeindruckenden 99 Türen und 34 Fenstern, die mit zarten Glasscheiben verziert sind und Weinreben darstellen. Die für den Bau des Schlosses verwendeten Materialien wurden aus Burma, Italien und vielen anderen Ländern auf der ganzen Welt importiert. Die Gärten auf dem Gelände sind üppig und reichlich mit einheimischen Pflanzen wie Mangos, Kokosnüssen und Guaven bestückt. Heute erinnert es an vergangene Zeiten und die prächtige Zeit, die die Menschen in alten Zeiten hatten.
















